Neuausrichtung von 'Demokratie leben' verunsichert Projekte
Wichtige Fakten
- • Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) reformiert das Programm 'Demokratie leben'
- • Rund 200 Projekte könnten ihre Förderung verlieren, darunter der Kölner Verein '180 Grad Wende'
- • Der Verein erhält 250.000 Euro jährlich vom Bund und ist auf die Mittel für Islamismusprävention angewiesen
- • Neue Förderkriterien werden erst in einigen Monaten bekanntgegeben, was zu großer Unsicherheit führt
Zusammenfassung
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) plant eine Neuausrichtung des Bundesprogramms 'Demokratie leben', wodurch die Förderung für rund 200 Projekte auslaufen könnte. Betroffene Organisationen wie der Kölner Verein '180 Grad Wende', der sich auf Islamismusprävention bei Jugendlichen spezialisiert hat, sehen sich mit großer Unsicherheit konfrontiert, da neue Förderkriterien erst in einigen Monaten bekanntgegeben werden.
Auswirkungen auf die Praxis
Der Verein '180 Grad Wende' erhält derzeit jährlich 250.000 Euro aus dem Programm, die für etwa die Hälfte seiner 14 Stellen entscheidend sind. Geschäftsführer Mimoun Berrissoun warnt davor, dass ein Wegfall der Förderung das Ende der Präventionsarbeit bedeuten und wertvolle Erfahrungen sowie Kontakte verloren gehen könnten. Lehrer wie Felix Bjerke schätzen die Expertise des Vereins, der auch schwer erreichbare Schüler erreicht, und hoffen auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit.
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