NHS-Mental Health Trust plant massive Kürzungen
Wichtige Fakten
- • East London Foundation Trust plant 330 Stellenstreichungen.
- • 10 Schlüsseldienste betroffen, einschließlich Kinder- und Erwachsenenpsychiatrie.
- • Fothergill-Station soll im September schließen.
- • NHS England verlangt ausgeglichene Bilanzen aller Trusts.
- • Vorwurf: Mangel an Transparenz und Folgenabschätzung.
Finanzlücke und Kürzungspläne
Der East London Foundation Trust (ELFT), der psychische Gesundheitsdienste in Ost-London und Bedfordshire bereitstellt, plant umfangreiche Einschnitte, um eine Finanzlücke von 25 Millionen Pfund zu schließen. Die Pläne sehen den Abbau von 330 Stellen (rund fünf Prozent der Belegschaft) und die Umgestaltung von mindestens zehn Schlüsseldiensten vor, darunter Kinder- und Jugendpsychiatrie, Gesprächstherapien, Suchthilfe und Programme für ethnische Minderheiten.
Kritik und Warnungen
Gewerkschaften und Politiker kritisieren die Pläne scharf. Richard Munn von Unite nannte die Kürzungen "unfassbar und inakzeptabel" und warnte vor längeren Wartezeiten und „zerstörten Leben". Die Labour-Abgeordnete Apsana Begum forderte eine Risikobewertung und bemängelte mangelnde Transparenz. Die Kampagnengruppe Keep Our NHS Public befürchtet, dass Patienten auf private Anbieter ausweichen müssen, während der NHS gleichzeitig Milliarden an private Firmen zahlt.
Sparmaßnahmen des NHS
ELFT betont, dass alle NHS-Trusts verpflichtet sind, ihre Ausgaben zu decken. Die geplanten Kürzungen seien noch in einem frühen Stadium und würden Qualitätsprüfungen unterzogen. Die Gewerkschaften erwägen jedoch Streiks. Die Schließung der Fothergill-Station mit 20 Betten ist für September angekündigt. Kritiker fordern eine umfassende Folgenabschätzung, bevor weitere Schritte unternommen werden.
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