Großbritannien: Konservative fordern umfassenden Einsatz von Gesichtserkennung
Wichtige Fakten
- • Die Konservativen fordern Gesichtserkennung für alle Verdächtigenbilder.
- • Zusätzlich sollen geortete gestohlene Geräte konsequent verfolgt werden.
- • Die Tories versprechen 10.000 zusätzliche Polizisten, finanziert mit 800 Mio. Pfund.
- • Die Regierung verweist auf bereits 22% mehr Nachbarschaftsbeamte.
Konservative fordern mehr Überwachung
Die britischen Konservativen haben sich für den verstärkten Einsatz von Gesichtserkennungstechnologie bei der Verbrechensbekämpfung ausgesprochen. Der Schatten-Innenminister Chris Philp will Polizisten verpflichten, Verdächtigenbilder aus Überwachungskameras oder Klingelanlagen mit der Datenbank abzugleichen. Zudem sollen geortete gestohlene Geräte konsequent zurückverfolgt und der Online-Handel mit Diebesgut bekämpft werden.
Finanzierung und politische Kontroverse
Philp kündigte an, den Plan durch 10.000 zusätzliche Polizeikräfte zu unterstützen, was jährlich 800 Millionen Pfund kosten soll. Die Labour-Regierung hingegen verweist auf bereits eingeleitete Reformen und einen Anstieg der Nachbarschaftsbeamten. Die Konservativen fordern zudem, dem Innenminister wieder mehr Weisungsbefugnis gegenüber der Polizei zu geben, was innenpolitisch umstritten ist.
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