Obduktion von Buckelwal auf Anholt begonnen
Wichtige Fakten
- • Wal war Ende März mehrfach vor der deutschen Ostseeküste gestrandet.
- • Private Initiative brachte ihn gegen Expertenrat Richtung Nordsee.
- • Wal wurde tot auf der dänischen Insel Anholt angespült.
- • Obduktion soll auch Geschlechterbestimmung liefern – vermutlich Weibchen.
- • Interessierte können öffentliche Obduktion mit Sicherheitsabstand verfolgen.
Obduktion auf Anholt gestartet
Mehrere Wochen nach dem Tod des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals hat auf der dänischen Insel Anholt die Obduktion des Kadavers begonnen. Fachleute erhoffen sich Aufschluss über die Todesursache und das Geschlecht des Tieres. Die Untersuchung findet öffentlich am Strand statt, Zuschauer müssen Sicherheitsabstand einhalten. Große Container wurden bereitgestellt; ob der Wal nach der Obduktion zerteilt und abtransportiert wird, ist noch offen. Anwohner sorgen sich um abschreckende Gerüche für Badegäste.
Hintergrund der Strandung
Der Wal war Ende März mehrfach vor der deutschen Ostseeküste gesichtet und gestrandet. Eine private Initiative brachte ihn gegen den Rat von Experten mit einem Schiff in die Nordsee, wo er später tot auf Anholt angespült wurde. Das Tier wurde vergangenes Wochenende geborgen. Die Obduktion soll abschließend klären, ob es sich tatsächlich um ein Weibchen handelt, wie vermutet wird. Der durch Fäulnis verfärbte und aufgeblähte Kadaver wird derzeit untersucht.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.