Ölkatastrophe vor Irans Qeshm-Insel: Satellitenbilder bestätigen große Ölpest
Wichtige Fakten
- • Ölteppich erstreckt sich über 300 Quadratkilometer im Golf von Oman.
- • Angriff auf den Bulkcarrier Minoan Pioneer am 3. August nahe Oman.
- • Analysten machen Iran für den Angriff mit anschließender Ölpest verantwortlich.
- • Qeshm beheimatet bedrohte Mangroven, Korallenriffe und Nistplätze von Karettschildkröten.
- • Iran meldet weitgehende Reinigung der Ölpest, unabhängige Bestätigung fehlt.
Ölpest nach Angriff auf Frachter
Satellitenbilder und Videos belegen eine große Ölpest vor der iranischen Insel Qeshm. Die Verschmutzung stammt offenbar vom Angriff auf den Bulkcarrier Minoan Pioneer am 3. August in omanischen Gewässern. Der Ölteppich erstreckte sich später über eine Fläche von mehr als 300 Quadratkilometern.
Umweltschäden und Reaktionen
Experten warnen vor schweren Folgen für die sensiblen Küsten- und Meereslebensräume der Region. Die Insel beheimatet Mangrovenwälder, Korallenriffe und Nistplätze für stark gefährdete Karettschildkröten. Erste Videos zeigen dickes, schwarzes Öl am Strand von Suza.
Analyse und Nachwirkungen
Analysten machen für den Angriff und die daraus resultierende Ölpest den Iran verantwortlich – eine Art selbst zugefügte Wunde. Der Konflikt hat bereits zu zahlreichen Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus geführt, die wiederholt Umweltverschmutzungen verursachten. Lokale Behörden melden eine fast vollständige Beseitigung der Ölpest, eine unabhängige Bestätigung steht jedoch aus.
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