Historische Waldbrände in Patagonien: Notstand ausgerufen
- • Präsident Milei hat den Notstand in den von Waldbränden betroffenen Gebieten Patagoniens ausgerufen.
- • Seit Dezember 2025 sind in Patagonien rund 2.300 Quadratkilometer verbrannt, was etwa der Fläche des Saarlandes entspricht.
- • Die Brände werden durch hohe Temperaturen, Trockenheit und starke Winde begünstigt.
"Die anhaltende Dürre und extreme Wetterbedingungen, verschärft durch den Klimawandel, könnten weiterhin zu verheerenden Bränden führen. Auch im benachbarten Chile besteht eine ähnliche Gefahr. Die Rolle der Forstwirtschaft und insbesondere der Kiefernplantagen könnte in Zukunft stärker hinterfragt werden."
Extremwetter in Australien: Rekordhitze und erneuerbare Energien im Aufwind
- • In den östlichen USA sind 49 Todesfälle auf Kältewetter zurückzuführen.
- • Über eine Million Menschen waren in den USA zeitweise ohne Strom.
- • In Toronto, Kanada, fiel ein neuer Schneerekord von 56 cm in einem Tag.
"Hitze und Stromversorgungssicherheit bleiben im Fokus, da erneuerbare Energien zunehmend die Kohle ablösen."
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Kontroverse um E-Fuels: Hoffnungsträger oder Scheinlösung?
- • Die Bundesregierung plant, dass Verbrennungsmotoren auch nach 2035 neu zugelassen werden dürfen, wenn sie klimafreundlich betrieben werden.
- • E-Fuels werden aus Wasser und CO2 unter Einsatz erneuerbarer Energien hergestellt, sind jedoch deutlich energieintensiver als Elektroautos.
- • Für den Aufbau der benötigten Produktionskapazitäten für E-Fuels sind Investitionen von mindestens einer Billion Euro notwendig.
"Trotz der politischen Unterstützung bleibt die Zukunft von E-Fuels ungewiss, da Zweifel an ihrer Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit bestehen. Der Fokus könnte sich langfristig zugunsten der Elektromobilität verschieben, insbesondere im Pkw-Bereich. Dennoch könnte E-Fuels für Nischenanwendungen und in anderen Transportsektoren wie der Luftfahrt relevant bleiben."
Plastikkreislauf bedroht weiterhin die globale Gesundheit: Neue Studienergebnisse veröffentlicht
- • Der weltweite Plastikverbrauch könnte sich bis 2060 fast verdreifachen.
- • Selbst im optimistischsten Szenario werden im Jahr 2040 etwa 2,6 Millionen gesunde Lebensjahre weltweit verloren.
- • Bei unveränderter Entwicklung könnten sich die Gesundheitsschäden bis 2040 mit 4,5 Millionen verlorenen Lebensjahren mehr als verdoppeln.
"Die Bedrohung durch den Plastikkreislauf bleibt gravierend, und es besteht dringender Handlungsbedarf, um die zukünftige Belastung durch Kunststoffemissionen zu reduzieren. Eine international koordinierte Politik ist unerlässlich, um die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit zu minimieren."
Klimaschutz in Dänemark: CO2-Speicherung unter der Nordsee als Hoffnungsschimmer
- • Das Projekt lagert CO2 im leeren Ölfeld Nini unter der Nordsee ein.
- • Bis zu acht Millionen Tonnen CO2 sollen jährlich eingelagert werden.
- • Die dänische Regierung unterstützt das Projekt finanziell.
"Das Projekt wird als Teil der Lösung zur Erreichung der Klimaneutralität in der EU gesehen, birgt jedoch weiterhin Kritik, da es vom notwendigen CO2-Abbau ablenken könnte."
EU-Mercosur-Freihandelsabkommen: EuGH-Überprüfung steht bevor
- • Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten muss vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) überprüft werden.
- • Das Europäische Parlament hat dies mit einer knappen Mehrheit von 334 zu 324 Stimmen beschlossen.
- • Der Antrag wurde überwiegend von Parlamentariern der Linken und Grünen eingereicht.
"Die Überprüfung des Abkommens könnte viele Monate dauern, da es keine Höchstfristen für die EuGH-Entscheidung gibt. Es besteht weiterhin die Möglichkeit einer vorläufigen Anwendung, obwohl Umweltorganisationen und einige Politiker davor warnen."
Erneute Hai-Angriffe in New South Wales: Vorsicht an den Stränden
- • Im Bundesstaat New South Wales, Australien, wurden innerhalb von 48 Stunden vier Hai-Angriffe gemeldet.
- • Ein Surfer wurde am Point Plomer nur leicht verletzt und konnte das Krankenhaus wieder verlassen.
- • Ein zwölfjähriger Junge wurde in der Nähe von Shark Beach in Sydney schwer verletzt und verlor beide Beine.
"Die Behörden raten weiterhin zur Vorsicht beim Baden und Surfen an den Stränden von New South Wales, insbesondere nach starken Regenfällen, die das Wasser trüben. Verstärkte Schutzmaßnahmen wie elektronische 'Drumlines' und Drohnenüberwachung sollen weiterhelfen, zusätzliche Vorfälle zu verhindern."