Olaf Scholz übernimmt Vorsitz der neuen Nord-Süd-Kommission
Wichtige Fakten
- • Olaf Scholz wird Vorsitzender der neuen Nord-Süd-Kommission.
- • Co-Vorsitzende ist Costa Ricas Ex-Präsidentin Laura Chinchilla.
- • Die Kommission soll gegen Hunger und Armut im globalen Süden kämpfen.
- • Vorbild ist die Nord-Süd-Kommission von Willy Brandt aus den 1970ern.
- • Rund 1.600 Teilnehmer aus 110 Ländern bei der Vorstellung in Hamburg.
Scholz übernimmt Nord-Süd-Kommission
Der frühere Bundeskanzler Olaf Scholz hat den Vorsitz der neuen Nord-Süd-Kommission übernommen. Das Gremium wurde von der Bundesregierung einberufen, um die internationale Entwicklungszusammenarbeit zu verbessern. Co-Vorsitzende ist Laura Chinchilla, Ex-Präsidentin Costa Ricas.
Ziele und Hintergrund
Die Kommission soll sich mit Lösungen gegen Hunger und Armut beschäftigen und die Ungleichheit zwischen Nord und Süden verringern. Vorbild ist ein ähnliches Gremium unter Willy Brandt in den 1970er Jahren. Die offizielle Vorstellung fand auf der Nachhaltigkeitskonferenz in Hamburg statt, an der rund 1.600 Teilnehmende aus 110 Ländern teilnahmen.
Forderungen von Scholz und Chinchilla
Scholz forderte, dass Länder des Südens Rohstoffe selbst verarbeiten dürfen, um mehr Wertschöpfung zu erzielen. Chinchilla wies auf fehlende Zukunftschancen für junge Menschen hin. Die Kommission umfasst etwa 20 Mitglieder, überwiegend aus dem globalen Süden.
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