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Politik 25.04.2026, 02:13 Aktualisiert: 25.04.2026, 12:02

OpenAI-Chef Altman entschuldigt sich nach tödlicher Schießerei in Kanada

Acht Tote bei Schießerei in Tumbler Ridge.

Wichtige Fakten

  • Acht Tote bei Schießerei in Tumbler Ridge.
  • OpenAI erkannte Kontoverdacht, meldete ihn aber nicht.
  • Sam Altman entschuldigte sich schriftlich bei der Gemeinde.
  • Täterin tötete Mutter und Stiefbruder, dann fünf Schüler.
  • OpenAI sperrte Konto bereits im Juni zuvor.

Entschuldigung nach Tumbler-Ridge-Tragödie

OpenAI-Chef Sam Altman hat sich öffentlich dafür entschuldigt, dass das Unternehmen die Strafverfolgungsbehörden nicht über das Online-Verhalten einer Person informiert hat, die in Tumbler Ridge, British Columbia, acht Menschen erschoss und 25 weitere verletzte. In einem Brief an die Gemeinde drückte Altman sein tiefstes Beileid aus und bedauerte, dass OpenAI das Konto der 18-jährigen Täterin im Juni zwar wegen Verstoßes gegen die Nutzungsrichtlinien sperrte, jedoch damals entschied, dass die Aktivitäten die Schwelle für eine Meldung an die Polizei nicht erreichten.

Hintergrund der Tragödie

Am 10. Februar tötete die Jugendliche zunächst ihre Mutter und ihren Stiefbruder zu Hause, bevor sie an der Tumbler Ridge Secondary School fünf Kinder und einen Lehrer erschoss und sich anschließend selbst tötete. Premierminister David Eby hatte OpenAI vorgeworfen, die Chance zur Verhinderung der Tat verpasst zu haben. Altman betonte, mit den Angehörigen gesprochen zu haben und sich künftig stärker mit allen Regierungsebenen abstimmen zu wollen, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.

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