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International 06.04.2026, 11:18

Ostern in Trümmern: Gazas Christen beten für Frieden und menschenwürdiges Leben

Christen im Gazastreifen feiern Ostern in schwer beschädigten Kirchen und Trümmerlandschaften.

Wichtige Fakten

  • Christen im Gazastreifen feiern Ostern in schwer beschädigten Kirchen und Trümmerlandschaften.
  • Die christliche Gemeinde in Gaza umfasste vor Kriegsbeginn etwa 1.000 Gläubige.
  • Mehrere Hundert Christen wurden laut Berichten durch israelische Bombardements getötet.
  • Gläubige beten für Frieden, Stabilität und ein menschenwürdiges Leben für alle Bewohner.

Ostern im zerstörten Gazastreifen

Christen im Gazastreifen haben Ostern inmitten von Kriegstrümmern gefeiert, wobei sie in schwer beschädigten Kirchen wie der Kirche zur Heiligen Familie in Gaza-Stadt für Frieden, Stabilität und ein menschenwürdiges Leben beteten. Die Gemeinde, die vor Kriegsbeginn etwa 1.000 Gläubige umfasste, hat laut Berichten mehrere Hundert Todesopfer durch israelische Bombardements zu beklagen, darunter auch Angriffe auf Kirchen wie die St.-Porphyrius-Kirche.

Hoffnung trotz Zerstörung

Trotz der Gefahren und der Zerstörung, die auch Kirchen und Klöster betroffen hat, haben viele Christen ihre Hoffnung nicht verloren. Sie wünschen sich neben Grundbedürfnissen wie Essen und Wohnraum vor allem den Wiederaufbau und eine Rückkehr zu friedlichen Verhältnissen, ähnlich wie ihre muslimischen Nachbarn und Verwandten.

Politische und humanitäre Dimension

Während der Internationale Gerichtshof in Den Haag Vorwürfe des Völkermords prüft und Israel sein Selbstverteidigungsrecht gegen die Hamas betont, steht für die Christen im Gazastreifen die Sehnsucht nach einem menschenwürdigen Leben im Vordergrund, unabhängig von politischen Diskussionen.

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