Vierter Angriff auf iranisches Atomkraftwerk Bushehr im Kriegskontext
Wichtige Fakten
- • Iran meldet vierten Angriff auf Atomkraftwerk Bushehr mit einem Toten.
- • IAEA warnt vor Atomunfall, aber keine erhöhte Strahlung gemeldet.
- • USA und Israel beschuldigt, bestätigen Angriff nicht.
- • Moskau evakuiert 198 russische Mitarbeiter aus dem Kraftwerk.
- • Iran feuert weiter Raketen auf Golfstaaten, Irak und Israel.
Angriff auf Atomkraftwerk
Iranische Behörden melden den vierten Angriff auf das Atomkraftwerk Bushehr seit Kriegsbeginn, bei dem ein Mitarbeiter getötet wurde. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) wurde informiert und äußerte "tiefe Besorgnis", betonte aber, dass keine erhöhten Strahlungswerte gemeldet wurden. Iran beschuldigt die USA und Israel, die den Angriff nicht bestätigen. Das Kraftwerk, Irans einziges operatives Atomkraftwerk, wurde mit russischer Hilfe gebaut und soll laut Iran in Betrieb bleiben, da Hauptteile nicht beschädigt seien.
Eskalation und Evakuierung
Der Angriff erfolgt trotz einer Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Angriffe auf Energieanlagen für 10 Tage auszusetzen, um Iran zu Verhandlungen zu drängen. Parallel feuert Iran weiter Raketen auf Golfstaaten, Irak und Israel, wobei abgefangene Raketentrümmer Schäden verursachen. Russland hat mit der Evakuierung von 198 verbliebenen Mitarbeitern aus Bushehr begonnen. Zudem wurden petrochemische Komplexe und über 30 Universitäten im Iran angegriffen, wobei fünf Verletzte gemeldet wurden.
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