Papst kritisiert soziale Ungleichheit bei historischem Monaco-Besuch
Wichtige Fakten
- • Papst Leo XIV. kritisiert bei Monaco-Besuch die Kluft zwischen Arm und Reich.
- • Erste offizielle Reise eines amtierenden Papstes in das Fürstentum Monaco.
- • Fürst Albert II. betont Solidaritätspflicht der Wohlhabenden.
- • Messe im AS-Monaco-Stadion mit bis zu 15.000 Besuchern geplant.
- • Monaco und Vatikan traditionell eng verbunden; Katholizismus in Verfassung.
Papstbesuch in Monaco
Papst Leo XIV. hat bei seinem ersten offiziellen Besuch im Fürstentum Monaco die wachsende soziale Ungleichheit und ungerechte Machtverhältnisse kritisiert. In einer Rede vom Balkon des Fürstenpalasts mahnte er zur Selbstreflexion und verwies auf die „Abgründe zwischen Arm und Reich“. Monaco, bekannt als Domizil der Reichen, beherbergt auch zahlreiche gemeinnützige Stiftungen.
Reaktionen und Programm
Fürst Albert II. betonte vor der Papstrede das „Gebot der Solidarität“ für Wohlhabende und die Rolle kleiner Staaten bei der Weltverbesserung. Der Papst reiste per Hubschrauber an und wurde von Schaulustigen auf der Route des Papamobils begrüßt. Am Nachmittag ist eine Messe im Stadion des AS Monaco mit bis zu 15.000 Teilnehmern geplant.
Historischer Kontext
Es handelt sich um die zweite Auslandsreise von Papst Leo XIV. seit seiner Amtseinführung und den ersten offiziellen Besuch eines amtierenden Papstes in Monaco. Die Beziehungen zwischen dem Vatikan und Monaco sind traditionell eng, der Katholizismus ist seit den 1960er-Jahren in der monegassischen Verfassung verankert.
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