Papua-Separatisten töten US-Piloten und setzen Flugzeug in Brand
Wichtige Fakten
- • Separatisten der TPNPB erschossen US-Piloten Nicholas F Gosselin nach Landung.
- • Flugzeug wurde in Brand gesetzt; Tat als Botschaft an USA und Indonesien bezeichnet.
- • Pilot hatte sieben Passagiere an Bord; Passagierstatus unbestätigt.
- • Papua-Konflikt dauert seit Jahrzehnten; mehr als 500.000 Tote behauptet.
- • Rebellen drohen mit weiteren Angriffen auf zivile Flugzeuge in Rebellengebieten.
Hintergrund des Angriffs
Separatistische Rebellen in der indonesischen Provinz Papua haben einen US-amerikanischen Piloten erschossen und dessen Zivilflugzeug nach der Landung in Brand gesetzt. Der Sprecher der West Papua National Liberation Army (TPNPB) bestätigte die Tat und erklärte, sie sei eine Botschaft an die Regierungen der USA und Indonesiens. Das Flugzeug landete in der Region Yahukimo, wo Rebellen bereits zuvor ein Ultimatum verhängt hatten, das besagte, dass keine Flugzeuge in ihre roten Zonen fliegen dürften.
Der Papuakonflikt
Der Konflikt um die Unabhängigkeit Westpapuas von Indonesien schwelt seit Jahrzehnten. Nach dem Abzug der niederländischen Kolonialmacht und einer umstrittenen UN-Resolution 1969, die die regionale Selbstbestimmung anzweifelt, kämpfen indigene Separatisten bewaffnet gegen die Zentralregierung. Die Kämpfe fordern immer wieder Todesopfer, und Menschenrechtsorganisationen berichten von schweren Vergehen. Die TPNPB verbindet ihren jüngsten Angriff mit der anhaltenden Missachtung der Ursachen durch Indonesien und die internationale Gemeinschaft.
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