Pharmariesen stoppen Milliardeninvestitionen in Deutschland
Wichtige Fakten
- • Lilly reduziert Investition in Alzey um 50 Prozent.
- • Boehringer Ingelheim stoppt 900-Millionen-Euro-Investition in Deutschland.
- • Als Grund nennen beide Unternehmen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung.
Pharma-Rückschlag für den Standort Deutschland
Der US-Pharmakonzern Lilly und der deutsche Konzern Boehringer Ingelheim haben Investitionen in Deutschland gestoppt oder reduziert. Lilly halbiert seine geplante Investition in Alzey von ursprünglich 2,5 Milliarden US-Dollar und streicht einen erheblichen Teil der geplanten 1000 Arbeitsplätze. Grund sei die Gesundheitspolitik der Bundesregierung, insbesondere die geplante Gesundheitsreform von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), die höhere Rabatte für Arzneimittel vorsieht.
Boehringer Ingelheim zieht Konsequenzen
Boehringer Ingelheim stoppt Investitionen von 900 Millionen Euro für neue Labore in Deutschland. Das Unternehmen begründet dies mit fehlender Planbarkeit durch die aktuellen Gesetzespläne. Boehringer-Deutschland-Chef Sundmarkers betonte, man müsse mit der Entwicklung in Asien und den USA Schritt halten, und verwies auf ein Abkommen mit der US-Regierung, das Investitionen in Amerika fördert.
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