Polen bereitet sich auf kritische Monate in Bezug auf Russland vor
Wichtige Fakten
- • Polen bereitet sich auf verschiedene Szenarien vor.
- • US-Geheimdienste warnen vor russischer Provokation in Polen.
- • Nato-Gipfel in der Türkei nächste Woche.
- • Baltische Staaten befürchten russische Hybridkriegsführung.
- • Nato-Artikel 5 sieht kollektive Verteidigung vor.
Warnung vor russischer Provokation
Polens Ministerpräsident Donald Tusk hat vor kritischen Monaten in der Bedrohung durch Russland gewarnt und erklärt, das Land bereite sich auf verschiedene Szenarien vor. Hintergrund sind Medienberichte, wonach Moskau eine bewaffnete Provokation in Polen plane, um die Entschlossenheit der NATO zu testen. Die Berichte stützen sich auf US-Geheimdienstinformationen. Tusk betonte, man dürfe keine Angst haben, aber die Bedrohungen nicht ignorieren. Die Warnungen sind besonders in den baltischen Staaten spürbar, die eine erhöhte Verwundbarkeit befürchten.
Reaktionen und Vorbereitungen
Der polnische Präsident Nawrocki wird am NATO-Gipfel in der Türkei teilnehmen, wo es um erhöhte Verteidigungsausgaben und weitere Waffenlieferungen an die Ukraine geht. Generalsekretär Mark Rutte zeigte sich zuversichtlich, dass die europäischen Bündnispartner den Forderungen nach mehr Verteidigungsbeiträgen nachkommen. Litauens NATO-Botschafter rechnet eher mit hybriden Angriffen wie Drohnen- oder Raketeneindringlingen als mit einem konventionellen Angriff. Die NATO beruft sich auf Artikel 5, wonach ein Angriff auf ein Mitglied als Angriff auf alle gilt.
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