Prozess um Tupac-Shakur-Mord beginnt 30 Jahre nach der Tat
Wichtige Fakten
- • Prozessbeginn in Las Vegas am 18. August 2026 gegen Duane Davis (63).
- • Anklage: Mord mit tödlicher Waffe, Davis plädiert auf nicht schuldig.
- • Tupac Shakur starb am 13. September 1996 nach Schüssen im Auto.
- • Davis soll Waffe besorgt und Plan beauftragt haben.
- • Mordwaffe wurde nie gefunden, Davis droht Lebenslänglich.
30 Jahre später: Auftakt im Mordprozess um Tupac Shakur
In Las Vegas hat der lang erwartete Prozess um den Mord an dem legendären Rapper Tupac Shakur begonnen. Der 63-jährige Duane Davis, ein ehemaliger Gang-Führer, muss sich wegen Mordes mit einer tödlichen Waffe verantworten. Staatsanwalt Binu Palal schilderte den Vorfall als Racheakt: Davis habe den Mord in Auftrag gegeben, nachdem sein Neffe von Shakur und dessen Gefolgsleuten verprügelt worden war. Er habe die Waffe beschafft und sie den hinten sitzenden Männern im Tatfahrzeug gereicht, die dann auf Shakur und Knight schossen.
Verteidigung nennt Vorwürfe reine Fiktion
Die Verteidigung wies die Darstellung entschieden zurück. Anwalt Carl Arnold bezeichnete seinen Mandanten als einen Lügner und Angeber, der viele Dinge erfunden habe, etwa in seinen Memoiren. Bereits vor Prozessbeginn im Jahr 2023 wurde Davis in Las Vegas festgenommen und später angeklagt. Er ist der einzige noch lebende Insasse des Fahrzeugs, aus dem am 7. September 1996 die tödlichen Schüsse abgegeben wurden. Der Prozess sieht unter anderem Polizisten, Augenzeugen und Angehörige vor, über die Aussage des Angeklagten ist noch nicht entschieden.
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