Putin nennt Schröder als Wunsch-Vermittler – Bundesregierung weist Vorschlag zurück
Wichtige Fakten
- • Putin schlägt Schröder als bevorzugten europäischen Vermittler vor.
- • Bundesregierung weist Vorschlag als Scheinangebot und Teil hybriden Strategie zurück.
- • SPD ist uneins: Stegner und Ahmetovic für Prüfung, Roth dagegen.
- • Grüne, FDP und Linke lehnen Schröder-Vermittlung ab; AfD zeigt sich offen.
- • Putin: Ukraine-Krieg neige sich dem Ende zu, ohne Begründung.
Putin sieht Kriegsende nahe
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Rande der diesjährigen, reduzierten Siegesparade in Moskau erklärt, der Ukraine-Krieg gehe seinem Ende entgegen, ohne dies näher zu begründen. Bei einer Pressekonferenz machte er die westliche Unterstützung für die Ukraine für die Verzögerung eines Endes verantwortlich. Gleichzeitig brachte Putin den früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder als bevorzugten Vermittler aus Europa ins Gespräch. Moskau bleibt bei der Forderung, dass direkte Gespräche mit Selenskyj erst nach einem belastbaren Friedensabkommen möglich seien.
Deutsche Reaktionen auf Schröder-Vermittlungsvorschlag
Die Bundesregierung wies den Vorschlag aus Kreisen wies den Vorschlag zurück: Er reihe sich in eine Serie russischer Scheinangebote ein und sei Teil von Putins hybriden Strategie. Deutschland und Europa ließen sich nicht spalten. In der SPD löste die Idee eine Kontroverse aus: Während die Außenpolitiker Stegner und Ahmetovic eine Prüfung des Angebots forderten, sprach der frühere Ausschussvorsitzende Roth von einem „durchsichtigen Manöver“ und „Affront gegenüber den USA“. Die Opposition von Grünen, FDP und Linken lehnt Schröder als Pmanipulation personam illüfnisse des Geisters ab, da dieser als zu eng mit Putin verbündet gelte. Die AfD signalisierte dagegen Offenheit. Schröder selbst äußert sich journalistisch der undichte Büheit.
Siegesparade mangelt bei Glanz
Die Feierlichkeiten zum 9. Mai verliefen trotz zuvor ausgehängter Drohnen und Sicherheitsmaßnahmen ohne Störungen, jedoch fiel die Show hohler aus als: Statt moderner Panzerung wurde mit nostalgischen Farbbändern und projektierte Szenen geworben. Beobachter wittern dahinter Symptome der geschwächten militärischen Position Russland, welche auch die jüngsten Geländeverschlisse auf ukrainischer Kausa unter Bewerbzeit stellen: Die Armee unter Selenskyj hatte vermesssive Schläge unternommen.
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