Putschversuch in Niger: Junta schlägt Aufstand mit russischer Hilfe nieder
Wichtige Fakten
- • Aufstand in Niger mit russischer Hilfe niedergeschlagen.
- • Präsidentengarde kontrolliert Militärstützpunkt 101 wieder.
- • Beim Putsch 2023 wurde Mohamed Bazoum gestürzt.
- • Ziele der meuternden Soldaten bleiben unklar.
Putschversuch niedergeschlagen
Mit militärischer Unterstützung Russlands hat die Militärjunta in Niger einen Aufstand meuternder Soldaten niedergeschlagen. Die Kämpfe in der Hauptstadt Niamey dauerten nur wenige Stunden. Die Präsidialgarde blieb dem Machthaber Abdourahmane Tiani treu und verhinderte ein Eindringen in den Präsidentenpalast. Später wurde der wichtige Militärstützpunkt 101 am Flughafen zurückerobert.
Rolle Russlands
Der russische Botschafter bestätigte, dass das Africa Corps, eine paramilitärische Einheit, Luft- und Bodenunterstützung leistete. Niger hatte sich nach dem Putsch 2023 von westlichen Partnern abgewandt und Russland angenähert.
Hintergründe des Aufstands
Die Ziele der Aufständischen, die zwischenzeitlich drei Stützpunkte kontrollierten, sind unklar. Vermutlich waren sie über die eskalierende Gewalt militanter Gruppen verärgert. Der gestürzte Präsident Mohamed Bazoum wird weiterhin gefangen gehalten.
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