Reform des Heizungsgesetzes: Koalition plant Eckpunkte
Wichtige Fakten
- • Eckpunkte für Heizungsgesetz-Reform sollen diese Woche vorgestellt werden.
- • Ziel ist Balance zwischen Bezahlbarkeit für Bürger und Klimaschutz.
- • 65%-Erneuerbare-Vorgabe für neue Heizungen ist umstritten in der Union.
- • Koalition sieht Herausforderungen in Wirtschaftslage und Bürokratieabbau.
- • Grüne warnen vor Aufgabe der Klimavorgaben für fossile Abhängigkeit.
Reformpläne und Zeitplan
Die schwarz-rote Koalition plant, in dieser Woche Eckpunkte für die Reform des Heizungsgesetzes vorzulegen, wie SPD-Fraktionschef Matthias Miersch im Bericht aus Berlin ankündigte. Das Gesetz, ursprünglich von der Ampelregierung eingeführt, regelt den Austausch von Öl- und Gasheizungen zugunsten klimafreundlicher Alternativen und soll nun überarbeitet werden, um Bürgerentlastung und Bürokratieabbau zu fördern.
Politische Positionen und Herausforderungen
Während Miersch und Unions-Fraktionschef Jens Spahn Zuversicht äußern, betont Spahn die Notwendigkeit einer Balance zwischen Bezahlbarkeit und Klimaschutz, um nicht in den Heizungskeller hineinzuregieren. Uneinigkeit herrscht vor allem über Fördermodelle, Fristen und die 65%-Erneuerbare-Vorgabe für neue Heizungen, die in der Union infrage gestellt wird. Die Grünen warnen, dass eine Aufgabe dieser Vorgabe die fossile Abhängigkeit erhöhen und Klimaziele gefährden könnte.
Wirtschaftlicher Kontext und weitere Maßnahmen
Spahn räumt ein, dass die wirtschaftliche Lage schwierig ist und Wachstum eine Schicksalsfrage darstellt, wobei er auf Lohnnebenkosten und Bürokratieabbau als Prioritäten verweist. Die Koalition hat Kommissionen zu Themen wie Rente und Krankenversicherung eingesetzt, deren Ergebnisse in den kommenden Monaten erwartet werden, um die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.