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International 15.05.2026, 01:02 Aktualisiert: 15.05.2026, 23:01

Kiewer Todeszahlen steigen auf 24 – Selenskyj droht mit Vergeltung

24 Tote nach russischem Angriff auf Kiew, darunter drei Kinder.

Wichtige Fakten

  • 24 Tote nach russischem Angriff auf Kiew, darunter drei Kinder.
  • Ukraine flog groß angelegten Drohnenangriff auf russische Ölraffinerie.
  • Austausch von je 205 Kriegsgefangenen als erste Tranche von 1000.
  • Selenskyj kündigt Vergeltung gegen russische Ölindustrie und Militärproduktion an.
  • US-Truppenabzug aus Polen geplant – Warschau erhält Sicherheitsgarantien.

Todeszahlen nach Luftangriff auf Kiew steigen auf 24

Bei den schweren russischen Luftangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist die Zahl der Toten auf mindestens 24 gestiegen, darunter drei Kinder. Das gab der nationale Rettungsdienst nach Abschluss der 28-stündigen Bergungsarbeiten bekannt. 48 Menschen wurden verletzt. Russland setzte bei dem Angriff, den die Luftwaffe als heftigsten seit Kriegsbeginn bezeichnete, Hunderte Drohnen, Raketen und Marschflugkörper ein.

Ukraine reagiert mit massiven Drohnenangriffen auf russisches Gebiet

Als Reaktion flog die Ukraine einen ihrer größten Drohnenangriffe auf Ziele in Russland. Im Fokus standen die Regionen Rjasan, wo drei Menschen starben, sowie Belgorod und die Ölraffinerie in Rjasan. Der ukrainische Präsident Selenskyj kündigte Vergeltung an und erklärte: „Wir sind völlig berechtigt, die russische Ölindustrie, die Militärproduktion und diejenigen zu treffen, die Kriegsverbrechen begehen."

Gefangenenaustausch und internationale Reaktionen

Unter Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate tauschten Russland und die Ukraine je 205 Kriegsgefangene aus – als Auftakt eines geplanten Austauschs von insgesamt 1000 Gefangenen pro Seite. Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte die Angriffe und rief Russland zur Deeskalation auf. US-Präsident Donald Trump äußerte sich besorgt über die Rückschläge für die Verhandlungsbemühungen. Innenpolitisch sorgt der angekündigte Abzug von 4000 US-Soldaten aus Polen für Diskussionen, jedoch sicherte Warschau zu, es gebe keine Sicherheitslücken.

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