Tote und Verletzte bei russischem Großangriff auf Kiew – Zahl steigt auf 21
Wichtige Fakten
- • 21 Tote und rund 90 Verletzte bei russischem Großangriff auf Kiew.
- • Russland setzte knapp 500 Drohnen sowie Dutzende Raketen ein.
- • Selenskyj kündigte Vergeltung an und verkürzte Irland-Besuch.
- • EU-Außenbeauftragte Kallas kündigte neue Sanktionen gegen Russland an.
- • Bundesregierung will Druck auf Moskau erhöhen.
Erneut schwere Angriffe auf Kiew
Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht erneut Ziel massiver russischer Angriffe geworden. Nach Behördenangaben wurden dabei mindestens 21 Menschen getötet und rund 90 verletzt, darunter zwei Kinder und ein Sanitäter. Die Angreifer setzten nach ukrainischen Militärangaben knapp 500 Drohnen sowie dutzende Raketen und Marschflugkörper ein. Zahlreiche Wohnhäuser und ein Hotel wurden zerstört oder beschädigt. Die Schäden in der Stadt sind schwerwiegend.
Selenskyj und Klitschko reagieren
Präsident Wolodymyr Selenskyj verkürzte seinen Besuch in Dublin, nachdem er vor einem bevorstehenden „Großangriff“ gewarnt hatte, und kündigte Vergeltung an. Bürgermeister Vitali Klitschko rief für Freitag einen Trauertag aus. Alle zehn Stadtbezirke Kiews wurden von dem Angriff getroffen. Verängstigte Bewohner suchten in U-Bahn-Stationen Schutz.
Reaktionen aus dem Ausland
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas kündigte schärfere Sanktionen gegen Russland an. Auch die Bundesregierung bekräftigte, den Druck auf Moskau erhöhen zu wollen.
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