Rettungsmission für Swift-Teleskop: Nasa schickt Roboter ins All
Wichtige Fakten
- • Swift-Teleskop sinkt aufgrund erhöhter Sonnenaktivität in niedrige Umlaufbahn.
- • Rettungsmission LINK startete am 14. März 2025 mit Pegasus-XL-Rakete.
- • Dreiarmiger Roboter soll Teleskop einfangen und auf 600 km anheben.
- • Gelingt die Rettung nicht, verglüht Swift in Erdatmosphäre.
Start der gewagten Rettungsmission
Ein Nasa-finanziertes Raumschiff namens LINK wurde am 14. März 2025 gestartet, um das sinkende Swift-Weltraumteleskop zu retten. Das Teleskop, das seit 2004 im All ist, sinkt aufgrund erhöhter Sonnenaktivität, die die Erdatmosphäre ausdehnt und das Teleskop abbremst. Seit seinem Start sank seine Umlaufbahn von 600 km auf etwa 360 km, wobei der stärkste Abfall in den letzten zwei Jahren stattfand.
Technische Herausforderungen und Risiken
Der Rettungsroboter, etwa so groß wie ein Kühlschrank, ist mit drei Roboterarmen, Kameras und Sensoren ausgestattet. Er muss das Teleskop einfangen, das nie für eine solche Manöver ausgelegt war. Die Mission gilt als „sehr riskant“ und wurde in Rekordzeit von nur acht Monaten vom Unternehmen Katalyst Space Technologies entwickelt. Gelingt die Rettung, wird LINK das Teleskop langsam und sanft wieder auf eine sichere Höhe von 600 km heben.
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