Reza Pahlavi: Schahsohn als Figur im iranischen Protestgeschehen
Wichtige Fakten
- • Reza Pahlavi ist der Sohn des letzten iranischen Schahs und lebt im US-Exil.
- • Er tritt für einen säkularen demokratischen Übergang im Iran ein.
- • Bei Protesten in Iran wird sein Name von Demonstranten gerufen.
- • Pahlavi sprach auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026.
- • Die US-Regierung bleibt in ihren Beziehungen zu Teheran verhandlungsbereit.
Hintergrund und aktuelle Rolle
Reza Pahlavi, der Sohn des letzten iranischen Schahs Mohammad Reza Pahlavi, der 1979 während der Islamischen Revolution floh, tritt heute als Figur in der iranischen Oppositionsbewegung auf. Bei jüngsten Protesten gegen das Regime in Iran wurde sein Name von Demonstranten gerufen, und er sprach auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026. Pahlavi, der seit Jahrzehnten im Exil in den USA lebt und als Lobbyist für seine Sache tätig war, betont, dass das Ziel im Iran eine säkulare Demokratie sein müsse, unabhängig von der Staatsform.
Positionen und internationale Reaktionen
Pahlavi erklärt, er wolle als "ehrlicher Makler" einen transparenten demokratischen Übergang ermöglichen, ohne sich für eine Republik oder Monarchie auszusprechen. Er hat US-Präsident Donald Trump direkt angesprochen und auf Straßenbenennungen nach Trump im Iran verwiesen, doch Trump reagierte höflich, aber distanziert und lehnte eine persönliche Begegnung ab. Trotz Trumps Unterstützung für die Proteste setzt die US-Regierung weiterhin auf Verhandlungen mit Teheran, ähnlich wie unter früheren Präsidenten.
Kontext und Herausforderungen
Die iranische Opposition ist bekannt für ihre Vielfalt und Zerstrittenheit, wobei Pahlavi nur eine von mehreren Fraktionen darstellt. Seine Pläne für eine Übergangsregierung stehen im Kontrast zur anhaltenden Autorität des Regimes, das sich laut Kommentaren vorerst nicht in unmittelbarer Gefahr sieht. Während Exilanten wie Pahlavi auf internationalen Konferenzen auftreten, bleibt ihr Einfluss im Iran begrenzt, und die Proteste gehen weiter.
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