Rhein vor Zweiteilung: Niedrigwasser bedroht Binnenschifffahrt
Wichtige Fakten
- • Der Pegel Kaub sinkt auf einstelligen Wert.
- • BDB warnt vor Zweiteilung des Rheins.
- • Gütertransport auf dem Rhein bei Kaub nicht mehr möglich.
- • Nord-Süd-Verbindung über Main-Donau-Kanal betroffen.
- • Historische Tiefstände in NRW gemessen.
Niedrigwasser im Rhein erreicht historische Tiefstände
Der Rhein verzeichnet derzeit historische Tiefstände, die die Binnenschifffahrt massiv beeinträchtigen. Laut dem Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) könnte der Fluss schon in dieser Woche an der wichtigen Stelle Kaub zwischen Koblenz und Mainz nur noch einstelligen Pegelstand aufweisen. Dies hätte zur Folge, dass der Rhein nicht mehr durchgängig befahrbar und damit faktisch zweigeteilt wäre.
Wirtschaftliche Auswirkungen befürchtet
Die niedrigen Wasserstände machen den Gütertransport auf dem Rhein in der Region praktisch unmöglich. Auch die Ausflugs- und Kreuzfahrtschifffahrt wären betroffen. Der BDB befürchtet weitreichende wirtschaftliche Folgen, da viele Unternehmen auf den Fluss als Transportweg angewiesen sind. Die Schifffahrt würde sich auf zwei getrennte Gebiete aufteilen: den Norden mit den Häfen Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen sowie den Süden über Nebenflüsse und den Main-Donau-Kanal.
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