Rüstungskonzern KNDS verschiebt Börsengang
Wichtige Fakten
- • KNDS verschiebt Börsengang wegen Marktschwankungen.
- • Aktionäre wollen bessere Marktbedingungen abwarten.
- • Bund plante Einstieg mit Aktionärsstrukturänderung.
- • Aktien von Rheinmetall und CSG verloren stark.
Verschiebung des Börsengangs
Der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS hat seinen geplanten Börsengang vorerst verschoben. Als Grund nannte das Unternehmen die aktuellen Marktschwankungen, weshalb man den Gang an die Börse erst bei Wiederkehr besserer Bedingungen fortsetzen werde. Die Aktionäre hätten mitgeteilt, die Pläne erst wieder aufnehmen zu wollen, wenn sich das Umfeld für Rüstungsaktien in Europa verbessert habe.
Hintergrund und Folgen
Zuvor war berichtet worden, dass die Eigentümer Schwierigkeiten hätten, Investoren von der geplanten Bewertung von über 12 Milliarden Euro zu überzeugen. Die Rüstungsbranche ist zuletzt unter Druck geraten: So verloren Aktien des Konkurrenten Rheinmetall stark an Wert. Auch der Börsengang des tschechischen Konzerns CSG schwächelte. Für den Bund, der im Zuge des Börsengangs einsteigen wollte, bedeutet die Verschiebung einen Aufschub.
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