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Russische Extremistengruppe Russkaya Obshina: Über 900 Überfälle auf Migranten und LGBT-Personen
Russkaya Obshina führte über 900 Überfälle seit Mai 2023 durch.
Wichtige Fakten
- • Russkaya Obshina führte über 900 Überfälle seit Mai 2023 durch.
- • Die Gruppe erhält Finanzierung durch Kreml-nahe Stiftungen.
- • Opfer werden gezielt wegen LGBT und Migrationshintergrund attackiert.
- • Polizei beteiligte sich an 300 der Razzien.
- • Ein ehemaliges Mitglied bestätigt Ausbildung und Zielsetzung.
Hintergrund der Gruppe
Eine BBC-Recherche enthüllt, dass die nationalistische Gruppe Russkaya Obshina in Russland über 900 Überfälle auf Migranten, LGBT-Personen und andere Minderheiten durchgeführt hat. Die Miliz agiert mit stillschweigender Duldung des Kremls und wird über Stiftungen von Geschäftsleuten mit Verbindungen zur Regierung finanziert.
Vorgehen und Finanzierung
Die Überfälle zielen auf Lokale, Wohnheime und Arztpraxen ab. Die Gruppe erhält Geld von Sergej Mikhejew und Igor Khudokormov, einem Zuckerfabrikanten mit engen Verbindungen zum stellvertretenden Ministerpräsidenten Dmitri Patruschew. In 300 der Fälle war die Polizei an den Razzien beteiligt.
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