Sabotageakte behindern Bahnverkehr während Olympischer Spiele in Italien
Wichtige Fakten
- • Sabotageakte auf Hochgeschwindigkeitsstrecken in Italien während Olympia.
- • Verspätungen bis zu 1,5 Stunden durch mutwillige Schäden.
- • Anti-Terror-Einheit und Strafverfolgungsbehörden ermitteln zu den Vorfällen.
- • Ähnliche Vorfälle ereigneten sich bei Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris.
Sabotageakte während Olympischer Winterspiele
Während der Olympischen Winterspiele in Italien wurden erneut mutmaßliche Sabotageakte auf Bahnstrecken verübt, die zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führten. Die staatliche Eisenbahngesellschaft meldete Schäden an Kabelkanälen im Großraum Rom, die den Zugverkehr auf Hochgeschwindigkeitsstrecken zwischen Rom, Florenz und Neapel beeinträchtigten, mit Verspätungen von bis zu eineinhalb Stunden.
Ermittlungen und Hintergründe
Verkehrsminister Matteo Salvini bezeichnete die Vorfälle als "hasserfüllte Straftaten", während technische Ursachen ausgeschlossen wurden. Bereits zu Beginn der Spiele gab es ähnliche Sabotageakte im Norden Italiens, zu denen sich eine Anarchistengruppe bekannte, wobei die Echtheit des Bekennerschreibens noch unklar ist. Die Ermittlungen werden von einer Anti-Terror-Einheit und Strafverfolgungsbehörden geführt.
Historischer Kontext und Auswirkungen
Die Vorfälle erinnern an ähnliche Sabotageakte während der Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris, wo Brandanschläge auf das TGV-Netz verübt wurden. Die wiederholten Störungen während Großveranstaltungen heben die Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen hervor und führen zu erheblichen logistischen Herausforderungen.
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