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Gesundheit 03.06.2026, 16:48 Aktualisiert: 03.06.2026, 18:01

Schlafprobleme in Deutschland: Jeder Dritte betroffen

32 Prozent der Menschen haben Durchschlafstörungen.

Wichtige Fakten

  • 32 Prozent der Menschen haben Durchschlafstörungen.
  • 16 Prozent klagen über Einschlafprobleme.
  • Der Anteil mit Schlafproblemen stieg von 30 auf 35 Prozent.
  • Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
  • Smartphone-Nutzung gilt als eine mögliche Ursache.

Studie des RKI: Schlafprobleme nehmen zu

Immer mehr Menschen in Deutschland kommen nachts nicht zur Ruhe. Laut einer Studie des Robert Koch-Instituts hat mehr als jeder Dritte mit Schlafproblemen zu kämpfen. Die aktuelle Erhebung zeigt, dass rund 35 Prozent der Erwachsenen betroffen sind – ein Anstieg gegenüber dem Zeitraum 2008 bis 2011, als es gut 30 Prozent waren. Knapp 32 Prozent gaben an, nicht durchschlafen zu können, etwa 16 Prozent hatten Probleme beim Einschlafen und gut 13 Prozent litten unter beidem.

Ursachen und Risikogruppen

Als mögliche Ursache nennen die Autoren die gestiegene Smartphone-Nutzung sowie gesellschaftliche Krisen wie Corona-Pandemie, Klimawandel und militärische Konflikte. Frauen sind häufiger betroffen, was unter anderem auf hormonelle Veränderungen und ein höheres Risiko für Depressionen zurückgeführt wird. Dauerhafte Schlafprobleme können das Risiko für psychische Störungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

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