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International 24.01.2026, 04:00

Schulbildung inmitten des Krieges: Einblicke aus dem Sudan

Am 18. August 2024 wurde die Abu Sitta-Mädchenschule in el-Obeid beschossen.

Wichtige Fakten

  • Am 18. August 2024 wurde die Abu Sitta-Mädchenschule in el-Obeid beschossen.
  • Das Bombardement tötete 14 Menschen; darunter ein Lehrer und 13 Schüler.
  • Der Konflikt in Sudan begann im April 2023 und fordert viele zivile Opfer.
  • Die Schule wurde drei Monate nach dem Angriff geschlossen und renoviert.
  • Etwa 13 Millionen Kinder im schulpflichtigen Alter sind aufgrund des Krieges ohne Bildung.
Am 18. August 2024 erlebte die Abu Sitta-Mädchenschule in el-Obeid, Sudan, ein schweres Bombardement. Während der Beschuss 14 Menschenleben forderte, darunter ein Lehrer und 13 Schüler, blieben Makarem und Ikram, zwei 19-jährige Zwillingsschwestern, schwer betroffen, aber entschlossen, weiterzumachen. Die Schwestern, die beide verletzt wurden, setzten ihre Bildung trotz traumatisierender Erlebnisse fort. Der Konflikt zwischen den sudanesischen Streitkräften und der paramilitärischen Gruppe RSF zwang Millionen zur Flucht und hat schwere Auswirkungen auf die Bildung der Kinder. Insgesamt 13 Millionen der 17 Millionen schulpflichtigen Kinder erhalten wegen der Kriegsfolgen keinen Unterricht. Dennoch bleibt die Hoffnung bestehen, dass Bildung trotz aller Widrigkeiten einen Weg in eine bessere Zukunft ebnet.

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