Schuldspruch nach Cyberangriff auf Londoner Verkehrsbetriebe
Wichtige Fakten
- • Zwei Männer gestanden Verschwörung zu unbefugten Computerzugriffen.
- • Cyberangriff auf TfL begann am 31. August 2024.
- • Angriff kostete TfL 39 Millionen Pfund und betraf 10 Mio. Kunden.
- • Täter gehörten zur Gruppe Scattered Spider (NCA).
- • Urteilsverkündung am 15. Juli 2025.
Hintergrund und Tathergang
Zwei Männer, Thalha Jubair (20) und Owen Flowers (18), haben sich vor dem Woolwich Crown Court schuldig bekannt, einen massiven Cyberangriff auf Transport for London (TfL) durchgeführt zu haben. Der Angriff begann am 31. August 2024, verursachte drei Monate lang Störungen und kostete das Unternehmen rund 39 Millionen Pfund.
Auswirkungen auf den Betrieb
Durch den Angriff waren zahlreiche Online-Dienste von TfL beeinträchtigt, darunter Kundenportale und Informationsanzeigen. Die Täter erlangten Zugriff auf das Oyster-Rückerstattungssystem, wodurch tausende Kunden persönliche Daten gefährdet sahen. Das Antragssystem für Oyster-Ausweise für Kinder und Jugendliche musste vorübergehend eingestellt werden.
Ermittlungen und Hintergründe
Die National Crime Agency (NCA) identifizierte die Gruppe Scattered Spider als Verantwortliche. Bei Hausdurchsuchungen wurden zahlreiche Beweise sichergestellt, darunter Screenshots von TfL-Systemen. Die Männer kommunizierten über Telegram. Flowers gestand zudem versuchte Hacks auf zwei US-amerikanische Gesundheitseinrichtungen. Der NCA-Ermittler Paul Foster betonte die Praxisrelevanz von Cyberkriminalität.
Rechtliche Würdigung
Der zuständige Richter dankte den Prozessbeteiligten. Die Verteidigung plädierte auf fahrlässigen Zugriff ohne Schädigungsabsicht. Die Urteilsverkündung ist für den 15. Juli 2025 anberaumt. TfL-Chef Andy Lord begrüßte die Schuldeingeständnisse und sicherte fortlaufende Sicherheitsmaßnahmen zu.
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