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Politik 01.07.2026, 01:28 Aktualisiert: 01.07.2026, 06:01

Schweden verpflichtet Geschäfte zur Bargeldannahme

Neues Gesetz verpflichtet Lebensmittelgeschäfte und Apotheken zur Bargeldannahme.

Wichtige Fakten

  • Neues Gesetz verpflichtet Lebensmittelgeschäfte und Apotheken zur Bargeldannahme.
  • Grund sind geopolitische Spannungen und Ausfallsicherheit bei Strom- oder Internetausfällen.
  • Zivilschutzbehörde empfiehlt, etwa 90 Euro Bargeld zu Hause zu haben.
  • Cyberangriff 2021 legte 800 Supermarktfilialen lahm und zeigte Risiken digitaler Zahlungen.
  • Initiative fordert Recht auf Barzahlung für Inklusion älterer und behinderter Menschen.

Neues Gesetz: Bargeld wird Pflicht

Seit dem 1. Juli 2026 sind Lebensmittelgeschäfte und Apotheken in Schweden gesetzlich verpflichtet, Bargeld anzunehmen. Zuvor war das Land weitgehend bargeldlos, viele Geschäfte akzeptierten nur Karten oder mobile Bezahlsysteme. Das Gesetz soll die Wahlfreiheit der Verbraucher stärken und die Grundversorgung in Krisen sichern.

Gründe: Sicherheit und Inklusion

Schweden setzt verstärkt auf Krisenvorsorge: Die Zivilschutzbehörde empfiehlt jedem Erwachsenen, rund 90 Euro in bar zu Hause zu lagern. Hintergrund ist die zunehmende geopolitische Unsicherheit. Ein Cyberangriff 2021 hatte gezeigt, wie anfällig das rein digitale Zahlungssystem ist – damals wurden 800 Supermärkte lahmgelegt. Soziale Verbände und ältere Menschen begrüßen das Gesetz, da sie Schwierigkeiten mit digitalen Bezahlmethoden haben.

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