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International 16.08.2026, 02:54 Aktualisiert: 16.08.2026, 06:00

Schwere Erdbeben erschüttern Kolumbien und Indonesien

Kolumbien: mindestens 294 Tote nach Beben der Stärke 7,4.

Wichtige Fakten

  • Kolumbien: mindestens 294 Tote nach Beben der Stärke 7,4.
  • Indonesien: mindestens 47 Tote nach Beben der Stärke 7,7.
  • In Kolumbien werden 320 Menschen vermisst, fast 4.000 verletzt.
  • Präsident de La Espriella bittet USA um Zollaussetzung.
  • Tausende Häuser in beiden Ländern zerstört, Tausende evakuiert.

Kolumbien: Opferzahl steigt auf 294

In Kolumbien ist die Zahl der Todesopfer eine Woche nach dem Erdbeben auf mindestens 294 gestiegen. Die Behörden melden zudem 320 Vermisste und fast 4.000 Verletzte. Die Rettungsarbeiten haben sich von der Suche nach Überlebenden auf die Bergung von Toten verlagert. Tausende Häuser wurden durch das Beben der Stärke 7,4 zerstört, das die Region um San José del Palmar erschütterte. Schäden reichen von der Pazifikstadt Buenaventura bis in die Kaffeeanbauregion. Präsident Abelardo de La Espriella, der wegen anfänglichen Krisenmanagements kritisiert wurde, bat US-Präsident Donald Trump um eine vorübergehende Aussetzung von Zöllen auf kolumbianische Waren, um den Wiederaufbau zu unterstützen.

Indonesien: 47 Tote auf Flores

In Indonesien forderten die Erdbeben auf der Insel Flores mindestens 47 Todesopfer, über 100 Verletzte und zwangsläufig tausende Vertriebene. Die Beben mit einer Stärke von 7,7 und 6,9 zerstörten über 900 Häuser und beschädigten hunderte weitere. Die Rettunsg- und Sucharbeiten wurden durch Erdrutsche behindert, die Straßen und Dörfer isolierten. Die Katastrophenschutzbehörde BNPB priorisiert die Lieferung von Hilfsgütern, die Versorgung mit Strom und die Wiederherstellung der Kommunikationswege. Erste Hilfslieferungen wurden verteilt.

Bergungsarbeiten und internationale Reaktionen

Sowohl in Kolumbien als auch in Indonesien konzentrierten sich die Einsatzkräfte am Wochenende darauf, Verschüttete zu erreichen. In beiden Ländern werden Rettungsteams aus dem Ausland eingesetzt oder angebotene Hilfe angenommen. Die seismologische Lage bleibt angespannt.

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