Schwerer russischer Angriff auf Kiew am Vorabend des NATO-Gipfels
Wichtige Fakten
- • Mindestens 22 Tote bei russischem Angriff auf Kiew.
- • Keine der 23 ballistischen Raketen wurde abgefangen.
- • Selenskyj trifft Trump beim NATO-Gipfel in Ankara.
- • Ukraine griff Ölraffinerie in Jaroslawl an.
- • Nato-Generalsekretär Rutte verurteilt Angriff als "wahllos".
Blutige Nacht in Kiew
Russland hat in der Nacht zum Montag einen massiven Angriff auf Kiew geflogen, kurz vor dem NATO-Gipfel in Ankara. Nach ukrainischen Angaben starben mindestens 22 Menschen – 15 in der Hauptstadt und sieben in der Region. 56 Menschen wurden in Kiew verletzt, 21 weitere im Umland. Die ukrainische Luftwaffe meldete den Einsatz von 68 Raketen und 351 Drohnen; 23 ballistische Raketen trafen ihre Ziele, keine wurde abgefangen – wegen eines Mangels an Patriot-Interceptoren. Russland gab an, Militär- und Energieinfrastruktur angegriffen zu haben, darunter eine Raketenfabrik in Wyschnewe, die in Brand geriet.
NATO-Gipfel unter Schock
Der NATO-Gipfel in Ankara beginnt unter dem Eindruck dieses Angriffs. Präsident Selenskyj erklärte, er sei „kritisch wichtig“, dass die Verbündeten „starke Entscheidungen“ zur Luftverteidigung träfen. Ein Treffen mit US-Präsident Trump ist für Mittwoch geplant. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen betonte die Dringlichkeit weiterer Luftabwehrhilfen. Auch die USA signalisierten neue Gespräche zur Beendigung des Krieges.
Ukraine setzt eigene Angriffe fort
Die Ukraine griff erneut Ziele in Russland an: In Jaroslawl wurde eine Ölraffinerie getroffen, Umwelt und Anwohner in Gefahr. Der Gouverneur von Jaroslawl meldete über 70 abgeschossene Drohnen. Kiew setzt damit seine Taktik fort, die russische Energieinfrastruktur zu schwächen, und forderte die NATO zu mehr Unterstützung auf.
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