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Selenskyj fordert Putin zu direktem Treffen auf
Selenskyj schlägt persönliches Treffen mit Putin vor.
Wichtige Fakten
- • Selenskyj schlägt persönliches Treffen mit Putin vor.
- • Putin schließt Treffen ohne Vorbedingungen nicht aus.
- • Trump begrüßt die Initiative und betont Kompromissbereitschaft.
- • Selenskyj bietet vollständige Waffenruhe während Verhandlungen an.
- • Brief fordert Rückkehr verschleppter Kinder und Gefangenenaustausch.
Selenskyjs Friedensinitiative
Der ukrainische Präsident Volodymyr Selenskyj hat in einem öffentlichen Brief an Wladimir Putin zu direkten Friedensverhandlungen aufgerufen. Er schlägt ein persönliches Treffen in einem neutralen Land wie der Schweiz, der Türkei oder einem arabischen Staat vor. Ziel sei es, den seit über vier Jahren andauernden Krieg zu beenden. Selenskyj betont, dass weitere Verzögerungen nicht im Interesse der Völker seien und verweist auf die hohen Verluste auf beiden Seiten.Reaktionen aus Moskau und Washington
Der Kreml bestätigte den Erhalt des Briefes, lehnte jedoch ein Treffen in einem Drittland ab – Putin sei weiterhin bereit, Selenskyj in Moskau zu empfangen. Der russische Präsident bekräftigte seine Forderung nach ukrainischem Rückzug aus den besetzten Gebieten und Verzicht auf NATO-Mitgliedschaft. US-Präsident Donald Trump begrüßte die Initiative, forderte aber Kompromisse von beiden Seiten. Er sprach sich für ein Treffen aus, ohne Details zu nennen.Inhalt des offenen Briefes
Selenskyj kritisierte Putins Kriegsführung und wies auf die wachsende Kriegsmüdigkeit in Russland hin. Er schlug eine vollständige Waffenruhe für die Dauer der Verhandlungen vor, einen umfassenden Gefangenenaustausch und die Rückkehr verschleppter Zivilisten und Kinder. Der ukrainische Präsident warnte zugleich vor Plänen Russlands, den Krieg bis 2027/28 fortzusetzen, und forderte ein entschlossenes Handeln, um weiteres Leid zu verhindern.Das könnte Sie auch interessieren
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