Signal-Phishing: Russische Angreifer erbeuten Daten von Politikern
Wichtige Fakten
- • Angreifer erlangten Zugriff auf Signal-Kommunikation hochrangiger Politiker.
- • Bundesregierung vermutet Russland hinter der Phishing-Kampagne.
- • Bundestagsvizepräsidentin Lindholz fordert Umstieg auf europäischen Dienst Wire.
- • Betroffen sollen u.a. die Ministerinnen Prien und Hubertz sein.
Phishing-Angriff auf Signal: Mehrere Bundesminister betroffen
Eine großangelegte Phishing-Attacke auf den Messengerdienst Signal hat Zugriff auf die Kommunikation hochrangiger deutscher Politiker ermöglicht. Nach Informationen des Spiegel sind unter anderem Bildungsministerin Karin Prien (CDU), Bauministerin Verena Hubertz (SPD) und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) betroffen. Die Bundesregierung vermutet Russland hinter der Kampagne.
Reaktionen: Weckruf und Forderungen nach Konsequenzen
Parlamentarier zeigten sich alarmiert. Grünen-Vizefraktionschef Konstantin von Notz nannte die Attacke einen „Weckruf für alle Sicherheitsbereiche“. CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter forderte, Russland „auf allen Ebenen“ zu stoppen, und plädierte für die Ausweisung russischer Diplomaten. Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU) rief dazu auf, Signal nicht mehr auf dienstlichen Geräten zu nutzen und auf den europäischen Dienst Wire umzusteigen.
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