Teilen:
Inland 25.04.2026, 10:17 Aktualisiert: 25.04.2026, 12:01

Signal-Phishing trifft Bundesregierung - Dobrindt offenbar verschont

Betroffen sind Bauministerin Hubertz und Familienministerin Prien.

Wichtige Fakten

  • Betroffen sind Bauministerin Hubertz und Familienministerin Prien.
  • Innenminister Dobrindt ist offenbar nicht betroffen.
  • Bundesanwaltschaft ermittelt, Auftraggeber unklar.
  • Niederländischer Geheimdienst macht Russland verantwortlich.
  • Bundestagspräsidentin Klöckner war ebenfalls betroffen.

Phishing-Angriffe auf Signal: Bundesministerinnen betroffen

Betroffen von den mutmaßlichen Spionageattacken über den Messengerdienst Signal sind nach Recherchen des Spiegel Bauministerin Verena Hubertz und Familienministerin Karin Prien. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zählt offenbar nicht zu den Opfern. Bereits Mitte der Woche war bekannt geworden, dass auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner betroffen war.

Sicherheitsbehörden warnen vor staatlich gesteuertem Cyberakteur

Bundesamt für Verfassungsschutz und BSI hatten erstmals im Februar vor der Phishing-Kampagne gewarnt. Sie gehen davon aus, dass die Angriffe durch einen staatlich gesteuerten Cyberakteur durchgeführt werden. Die Bundesanwaltschaft ermittelt, äußert sich aber nicht zu einem möglichen Auftraggeber. Der niederländische Geheimdienst jedoch macht Russland verantwortlich.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.