Brandanschlag auf Berliner Stromnetz: Regierung intensiviert Maßnahmen gegen linksextreme Bedrohungen
- • Der Brandanschlag auf eine Kabelbrücke verursachte Stromausfälle, die 45.000 Haushalte und 2.200 Gewerbe betrafen.
- • Für Hinweise zur Aufklärung der 'Vulkangruppen', die sich zum Anschlag bekannten, wurde eine Belohnung von einer Million Euro ausgesetzt.
- • Mehr als 100.000 Menschen waren insgesamt von den Auswirkungen des Anschlags betroffen.
"Das Vorgehen der Bundesregierung sowie die Bemühungen der Sicherheitsbehörden zeigen einen verstärkten Fokus auf die Bekämpfung des Linksextremismus. Die laufenden Ermittlungen sollen die Täter zur Verantwortung ziehen und zukünftige Anschläge verhindern."
Neue E-Auto-Förderung ab 2026: Bis zu 6.000 Euro Zuschuss, Anträge ab Mai – Kritik an Hybrid-Prämie
- • Die Bundesregierung hat sich auf Eckpunkte einer neuen Förderung für privat gekaufte oder geleaste, neu zugelassene Fahrzeuge ab dem 1. Januar 2026 verständigt.
- • Für reine Elektroautos beträgt die Basisförderung 3.000 Euro; für bestimmte Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerer (Range Extender) 1.500 Euro.
- • Die Förderung ist sozial gestaffelt: Bis 60.000 Euro zu versteuerndes Haushaltseinkommen gibt es 1.000 Euro Aufschlag, bis 45.000 Euro einen weiteren Aufschlag von 1.000 Euro (damit bis zu 5.000 Euro ohne Kinder bei reinen E-Autos).
"Als nächster Schritt gilt die Freischaltung des Onlineportals im Mai 2026; danach wird sich zeigen, wie stark die Nachfrage ausfällt und ob die Mittel ausreichen. Politisch dürfte die Debatte über Ausschluss/Einbezug von Gebrauchtwagen, die Förderung von Plug-in-Hybriden sowie mögliche EU-konforme Kriterien (z. B. stärkere Orientierung an realen Emissionen oder europäischer Wertschöpfung) bis zur angekündigten Überprüfung ab Juli 2027 anhalten."
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Bericht: Taliban durchsuchen Gästehaus in Kabul mit deutschen Aufnahmefällen – Smartphones beschlagnahmt
- • Nach Informationen des ARD-Studios Neu-Delhi durchsuchten Taliban-Sicherheitskräfte am Abend des 18.01.2026 ein Gästehaus in Kabul, in dem auch frühere afghanische Ortskräfte untergebracht sind.
- • In dem Gästehaus leben mehrere Dutzend Afghaninnen und Afghanen mit ihren Familien; die Unterbringung wird aus Mitteln der Bundesregierung finanziert.
- • Unter den Bewohnern sind neben ehemaligen Ortskräften auch Personen aus dem Bundesaufnahmeprogramm sowie der sogenannten Überbrückungsliste.
"Ob die Razzia Folgen für die Betroffenen hat (weitere Verhöre, Festnahmen oder Einschränkungen) ist offen. Da die Taliban-Behörden bislang nicht reagieren und die Sicherheitslage für Personen mit Aufnahmezusagen unklar bleibt, dürfte die Diskussion um das weitere Vorgehen der Bundesregierung und den Schutz der Betroffenen anhalten."
E-Auto-Förderung: Bundesregierung verschiebt Details zur Prämie auf Montag – Plug-in-Hybride weiter offen
- • Die Bundesregierung plant, den Kauf oder das Leasing von Elektroautos erneut zu fördern; die Rückkehr der Prämie wurde im vergangenen Jahr im Koalitionsausschuss beschlossen.
- • Bundesumweltminister Carsten Schneider wollte die Details am 16.01.2026 vorstellen, verschob den Termin wegen weiteren Klärungsbedarfs innerhalb der Koalition auf Montag.
- • Förderfähig sollen Kauf oder Leasing eines Neufahrzeugs sein, das erstmals in Deutschland (im Inland) zugelassen wird.
"Entscheidend bleibt, ob die Koalition bis Montag die offenen Punkte – insbesondere zur Einbeziehung von Plug-in-Hybriden und zur konkreten Ausgestaltung der Staffelung nach Einkommen/Familie – final klärt. Erst danach ist absehbar, wann das Online-Portal freigeschaltet wird und ob der anvisierte Start der Antragstellung ab Mai realistisch bleibt."
Wohnungsnot in Deutschland erreicht Rekordniveau – Regierung kündigt Erleichterungen an
- • Der ‚Soziale Wohn‑Monitor‘ des Pestel‑Instituts kommt zum Ergebnis, dass Ende 2024 bundesweit rund 1,4 Millionen Wohnungen fehlten (Stand der Berichterstattung: 15.01.2026).
- • Im Jahr 2024 wurden nach Studieangaben nur rund 220.000 Wohnungen fertiggestellt; das Institut erwartet kurzfristig nur etwa 200.000 Neubauten pro Jahr – etwa halb so viele wie der angenommene Bedarf.
- • Bis 2030 könnte sich der Gesamtnachholbedarf auf bis zu 2,4 Millionen zusätzliche Wohnungen summieren.
"Ohne schnelle, konkrete Maßnahmen auf Bundes- und Länderebene – insbesondere eine Reform der Förderpraxis und ein verbindlicher Bund‑Länder‑Pakt zum sozialen Wohnungsbau – ist in den nächsten Jahren keine grundlegende Entspannung des Marktes zu erwarten. Die Ankündigung der Bundesregierung, Kommunen zu entlasten und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist ein erstes politisches Signal, bleibt aber derzeit vage; der Effekt hängt von konkreten Finanzierungs‑ und Umsetzungsregelungen ab."