Spahn-Rücktritt entfacht Debatte um Leihmutterschaft neu
Wichtige Fakten
- • Am 29. Juli wählt die Unionsfraktion einen neuen Vorsitzenden.
- • Thorsten Frei (CDU) gilt als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge.
- • Spahn-Rücktritt löst neue Debatte über Leihmutterschaft in Deutschland aus.
- • CDU hält an ihrem Verbot von Leihmutterschaft fest, wie Familienministerin Prien betont.
Nach Spahn-Rücktritt: Nachfolgesuche und Debatte um Leihmutterschaft
Bis zur Wahl des neuen Chefs der Unionsfraktion am kommenden Mittwoch, dem 29. Juli, wird viel spekuliert. Ein Name, der immer wieder fällt: Thorsten Frei, derzeit Kanzleramtsminister. Für CDU-Chef und Kanzler Merz eröffnet der Spahn-Rücktritt neue Spielräume. Politikwissenschaftlerin Andrea Römmele hält Frei für den „aussichtsreichsten Kandidaten“. Als möglicher Nachfolger Freis im Kanzleramt gilt Günter Krings. Laut CSU-Chef Markus Söder wird der Vorschlag für den Fraktionsvorsitz gemeinsam mit Merz erarbeitet.
Der Spahn-Rücktritt hat zudem eine Debatte über das Verbot von Leihmutterschaft in Deutschland neu entfacht. Die Grünen fordern eine erneute Befassung mit dem Thema, während der Ethikrat vor Doppelmoral warnt. CDU-Familienministerin Karin Prien bekräftigte das Festhalten am Verbot, zeigte jedoch Verständnis für das Dilemma von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch. Eine rasche Änderung der CDU-Position sei nicht zu erwarten.
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