Spanien: 12 Tote bei verheerenden Waldbränden in Andalusien
Wichtige Fakten
- • 12 Menschen starben, darunter Briten und Belgier.
- • Waldbrand vermutlich durch herabgefallene Stromleitung ausgelöst.
- • 6.600 Hektar Land zerstört, 1.400 Menschen evakuiert.
- • 23 Personen gelten weiterhin als vermisst.
- • Feuerwehr macht Fortschritte bei günstigeren Wetterbedingungen.
Verheerende Waldbrände in Südspanien
Seit Donnerstag wüten in der spanischen Provinz Almeria (Andalusien) großflächige Waldbrände, die bereits zwölf Menschenleben gefordert haben. Unter den Opfern sind nach Angaben der Behörden hauptsächlich britische und belgische Staatsbürger sowie ein Spanier. Mehr als 1.400 Menschen mussten ihre Häuser und einen Campingplatz in Sicherheit bringen. Weiterhin werden 23 Personen vermisst.
Ursache und Entwicklung
Das Feuer war vermutlich durch eine herabgefallene Stromleitung ausgelöst worden. Es breitete sich zeitweise mit enormer Geschwindigkeit aus, laut Regionalpräsident legte es in zwei Stunden bis zu 15 Kilometer zurück. Betroffen sind auch Touristenregionen wie der Strand Playa de Mojácar. Etwa 500 Feuerwehrleute, Soldaten und mehr als 20 Löschflugzeuge sind im Einsatz.
Fortschritte bei der Bekämpfung
Aufgrund günstigerer Wetterbedingungen kann die Feuerwehr nun erstmals direkt gegen die Flammen vorgehen. Teile des Brandes seien bereits nahezu stabilisiert, die Lage bleibe jedoch schwierig. Die Feuerkatastrophe hat insgesamt 6.600 Hektar Wald- und Buschland zerstört. Bundeskanzler Friedrich Merz sprach dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez sein Beileid aus.
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