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Spannungen in Lateinamerika: Trump und Kolumbien im Fokus
Donald Trump hat Kolumbien und anderen lateinamerikanischen Staaten mit kriegerischen Handlungen gedroht.
Wichtige Fakten
- • Donald Trump hat Kolumbien und anderen lateinamerikanischen Staaten mit kriegerischen Handlungen gedroht.
- • Kolumbiens Präsident Gustavo Petro rief zu landesweiten Demonstrationen für die Souveränität Kolumbiens auf.
- • Trump beschuldigt Petro der Verwicklung in den Drogenhandel und mischt sich in den kolumbianischen Wahlkampf ein.
- • Während der Demonstrationen in Cúcuta fand ein symbolträchtiger Marsch für die Unabhängigkeit Kolumbiens statt.
- • Das Telefonat zwischen Trump und Petro war das erste direkte Gespräch zwischen den beiden Staatschefs.
In Kolumbien rief Präsident Gustavo Petro zu landesweiten Demonstrationen auf, nachdem Donald Trump mit kriegerischen Handlungen gegen Kolumbien und andere lateinamerikanische Länder wie Venezuela, Kuba und Mexiko gedroht hatte. Die Demonstrationen fanden symbolisch am Fuße der Símon-Bolívar-Brücke statt, die Kolumbien mit Venezuela verbindet, und sind Ausdruck des Widerstands gegen den wahrgenommenen neokolonialen Druck aus den USA. Trump beschuldigt Petro, in den Drogenhandel verwickelt zu sein und mischt sich aktiv in den kolumbianischen Wahlkampf ein, um die ihm wohlgesonnen rechten Kräfte zu stärken. Wichtig war auch das erste direkte Telefonat zwischen Trump und Petro, bei dem über die künftige Zusammenarbeit diskutiert wurde. Trotz Trumps Einladung ins Weiße Haus bleiben viele Kolumbianer skeptisch.
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