Steigende Kerosinpreise treiben Flugkosten und verändern Reiseplanung
Wichtige Fakten
- • Kerosinpreise steigen massiv, Airlines geben Kosten an Kunden weiter.
- • Für Pauschalreisen sind Preiserhöhungen bis 8% unter Bedingungen möglich.
- • Bei Flugannullierungen haben Passagiere Anspruch auf Ersatz oder Rückerstattung.
- • Pauschalreisen bieten gesetzlichen Insolvenzschutz, Einzelflüge nicht.
Preisentwicklung und Auswirkungen
Steigende Kerosinpreise führen zu höheren Kosten für Fluggesellschaften, die diese teilweise an Passagiere weitergeben. Laut einer Studie von Transport & Environment erhöhen sich die Treibstoffkosten für innereuropäische Flüge im Schnitt um 29 Euro pro Passagier, auf Langstrecken um 88 Euro. Airlines wie Air France-KLM, Lufthansa und Ryanair haben bereits Preiserhöhungen angekündigt oder gewarnt, insbesondere auf längeren Routen.
Rechtliche Rahmenbedingungen für Reisende
Bei reinen Flugtickets sind nachträgliche Preiserhöhungen nur mit wirksamer Vertragsklausel möglich. Für Pauschalreisen dürfen Veranstalter Preise bis zu acht Prozent erhöhen, wenn dies vertraglich vorgesehen und spätestens 20 Tage vor Reisebeginn mitgeteilt wird. Bei Überschreitung dieser Grenze können Reisende kostenfrei stornieren.
Insolvenzschutz und Stornierungsrechte
Pauschalreisen bieten gesetzlichen Insolvenzschutz durch Fonds wie den Deutschen Reisesicherungsfonds, während für Einzelflüge kein vergleichbarer Schutz besteht. Bei Flugannullierungen haben Passagiere Anspruch auf Ersatzbeförderung oder Rückerstattung, unabhängig von außergewöhnlichen Umständen, sowie auf Betreuungsleistungen bei Wartezeiten.
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