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Politik 01.02.2026, 16:10 Aktualisiert: 01.02.2026, 23:02

Streit um Mietforderungen für Polizeigelände in NRW: Reul unter Druck

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt gegen NRW-Innenminister Herbert Reul wegen Verdachts auf Veruntreuung von Steuermitteln.

Wichtige Fakten

  • Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt gegen NRW-Innenminister Herbert Reul wegen Verdachts auf Veruntreuung von Steuermitteln.
  • Interne Anzeigen aus dem Innenministerium führten zur Einschaltung der Innenrevision.
  • Sanierungskosten für das Polizeigelände in Wuppertal sollen von 4 auf fast 30 Millionen Euro Jahresmiete steigen.
  • Kritik an Reul aufgrund von intransparenten Verhandlungen und umstrittenen Zugeständnissen an den BLB.
  • Der BLB, ein landeseigener Betrieb, plant die umfassende Sanierung des Wuppertaler Polizeigeländes.
Der Streit um die Mietforderungen des Landesbaubetriebs (BLB) für ein Polizeigelände in Wuppertal stellt NRW-Innenminister Herbert Reul in ein kritisches Licht. Reul, der seit 2017 das Innenministerium leitet, sieht sich nun mit Vorwürfen der möglichen Veruntreuung konfrontiert. Die internen Anklagen und die Einschaltung der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft beleuchten die Spannungen zwischen dem Innenministerium und dem BLB über die Sanierungskosten der Polizeiliegenschaft Müngstener Straße. Während der BLB auf eine drastische Erhöhung der Jahresmiete drängt, lehnt das Innenministerium die Forderungen bisher ab. Reul versucht, gemeinsam mit Finanzminister Marcus Optendrenk, durch Umschichtungen einen Kompromiss zu finden. Doch die internen Prüfungen und die rechtlichen Ermittlungen werfen Schatten auf die Verhandlungen. Experten kritisieren die intransparenten Vorgehensweisen und die hohen Kosten der geplanten Modernisierung.

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