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Inland 22.07.2026, 08:43 Aktualisiert: 22.07.2026, 15:02

Stromausfall in Berlin: Experten sehen Verbesserung bei Blackout-Prävention

Blackout in Berlin betraf 50.000 Haushalte.

Wichtige Fakten

  • Blackout in Berlin betraf 50.000 Haushalte.
  • Sabotage durch linksextreme Gruppierung vermutet.
  • Bundesnetzagentur prüft Schutzmaßnahmen wie Zäune.
  • Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur stark gestiegen.
  • 174 schwarzstartfähige Kraftwerke in Deutschland.

Blackout in Berlin: Auslöser und Folgen

Anfang 2026 waren in Berlin rund 50.000 Haushalte von einem großflächigen Stromausfall betroffen, der mutmaßlich auf Sabotage durch die linksextreme „Vulkangruppe“ zurückgeht. Im Pflegeheim „Heinrich- und Margarete-Grüber-Haus“ mussten 70 Bewohner versorgt werden; das Personal kämpfte mit ausgefallener Kommunikation und Heizung.

Schutzmaßnahmen und Sicherheitslücken

Die Bundesnetzagentur arbeitet mit der Energiebranche an Schutzmaßnahmen wie besseren Zäunen um Umspannwerke, räumt aber Grenzen ein. Die Zahl der Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur stieg 2024 um 43 Prozent auf 769 Fälle. Generalarzt Rolf von Uslar sieht russische Aktivitäten und fordert bessere Notstromversorgung in Krankenhäusern.

Eigenvorsorge und staatliche Lehren

Feuerwehrmann Benno Fritzen betont die Bedeutung von Vorräten für mindestens zehn Tage. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz empfiehlt ebenfalls Eigenvorsorge. Die Bundeswehr und Netzbetreiber setzen auf abgeschottete IT-Systeme und schwarzstartfähige Kraftwerke (deutschlandweit 174) für den Netzwiederaufbau.

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