Tagesgeld: Lockangebote locken, aber Vorsicht ist geboten
Wichtige Fakten
- • JP Morgan Chase bietet 4% Zinsen für vier Monate.
- • Lockangebote gelten oft nur für 3-6 Monate.
- • EZB-Leitzins beeinflusst Tagesgeldzinsen direkt.
- • Einlagensicherung gilt bis 100.000 Euro pro Person.
- • Banken setzen auf 'träge Gelder' von Kunden.
Wettbewerb um Sparer ist groß
Nach Jahren der Nullzinsen werben Banken wieder mit attraktiven Tagesgeldzinsen. Der Markteintritt von JP Morgan Chase in Deutschland hat den Wettbewerb weiter angeheizt. Die US-Bank lockt mit vier Prozent Zinsen für vier Monate. Auch andere Institute bieten Aktionszinsen zwischen drei und vier Prozent, jedoch meist nur für einen begrenzten Zeitraum.
Hintergründe für die Entwicklung
Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Leitzins drastisch erhöht, um die Inflation zu bekämpfen. Banken, die ihre Überschüsse bei der EZB parken, erhalten nun wieder Zinsen. Einige geben diese Vorteile an Kunden weiter, um Einlagen zu sichern. Dadurch ist das Tagesgeld für Sparer wieder interessant geworden.
Tipps und Fallstricke bei Lockangeboten
Verbraucher sollten die Konditionen genau prüfen: Nach Ablauf des Lockangebots sinkt der Zins oft auf ein niedriges Niveau. Das sogenannte Tagesgeldhopping, also der regelmäßige Wechsel zu Anbietern mit den besten Zinsen, kann sich lohnen, erfordert aber Aufwand. Wer sich langfristig binden möchte, findet bei Autobanken wie der Volkswagenbank oder der Renault Bank Direkt oft solide Standardzinsen.
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