Kevin Warsh übernimmt Fed-Spitze: Unbequemer für Trump als erwartet?
- • Kevin Warsh wird neuer Fed-Vorsitzender und steht unter Druck von Trump.
- • Warsh plädiert für KI als disinflationäre Kraft und niedrige Zinsen.
- • Fed-Bilanzsumme beträgt 6,7 Billionen Dollar, soll laut Warsh schrumpfen.
"Warshs Amtszeit könnte zu einer restriktiveren Geldpolitik führen als von Trump erhofft."
EZB hält still, aber Märkte preisen Zinserhöhungen ein
- • Rendite zehnjähriger Bundesanleihen steigt auf 3,13 Prozent.
- • EZB lässt Leitzins bei 2,0 Prozent, Märkte erwarten Erhöhungen.
- • Inflationserwartung im Euroraum steigt auf vier Prozent.
"Die erwarteten Zinserhöhungen könnten die Konjunktur weiter bremsen, während steigende Bauzinsen den Immobilienmarkt belasten."
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Trumps Fed-Pläne und sinkende Zustimmungswerte
- • Trump möchte Kevin Warsh als Fed-Chef einsetzen.
- • Warsh argumentiert mit KI für niedrigere Zinsen trotz Inflation.
- • Trumps Wirtschafts- und Migrationspolitik verliert an Zustimmung in Umfragen.
"Trumps Ambitionen für eine gefügige Fed werden durch sinkende Zustimmung und rechtliche Barrieren erschwert."
Steigende Tagesgeldzinsen: Wettbewerb der Banken intensiviert sich
- • Tagesgeldzinsen sind auf bis zu 3,2 % gestiegen.
- • Seit Dezember 2025 hat sich die Zahl der Banken, die Zinsen von drei Prozent oder mehr bieten, von sieben auf dreizehn fast verdoppelt.
- • Tagesgeldkonten gehörten 2025 mit 40 % zu den beliebtesten Anlageformen in Deutschland.
"Der Wettbewerb zwischen den Banken bleibt hoch, was Sparern weiterhin attraktive Tagesgeldzinsen bescheren könnte. Verbraucher sollten jedoch auf die Konditionen der Angebote achten und eventuell bereit sein, den Anbieter zu wechseln, um von den besten Zinsen zu profitieren."
Nach schwachem IPO-Jahr in Deutschland: 2026 könnte Zahl der Börsengänge steigen – erste Kandidaten stehen bereit
- • Weltweit gab es 2025 insgesamt 1.260 Börsengänge; in Deutschland kamen im selben Jahr nur sieben Unternehmen an die Frankfurter Börse (tagesschau.de, Stand: 18.01.2026).
- • EY erwartet für 2026 grundsätzlich günstigere Bedingungen für Börsengänge: steigende Aktienkurse, niedrige Zinsen und einen Nachholeffekt durch eine „aufgestaute Pipeline“ an IPO-Kandidaten (Martin Steinbach, EY).
- • Mehrere IPO-Pläne wurden 2025 kurzfristig abgesagt oder verschoben, darunter Stada, Brainlab und Autodoc (tagesschau.de).
"Für 2026 wird in Deutschland mit mehr Börsengängen als 2025 gerechnet, allerdings eher mit einer moderaten Belebung als mit einem Boom. Ob sich der Markt tatsächlich öffnet, dürfte maßgeblich davon abhängen, ob die ersten erwarteten „Eisbrecher“-IPOs (u. a. Asta Energy Solutions, Bitpanda, ggf. TK Elevator) erfolgreich platziert werden und dadurch weitere Kandidaten nachziehen."