Thailand: Ex-Abgeordneter gesteht Mord während Live-Stream
Wichtige Fakten
- • Ex-Abgeordneter Chalong Reawraeng erschoss Beamten in Nonthaburi.
- • Er gestand die Tat in einem YouTube-Livestream.
- • Opfer Thongchai Yenprasert starb im Krankenhaus an Schussverletzung.
- • Waffengesetze in Thailand werden verschärft.
Die Tat
Ein ehemaliger thailändischer Abgeordneter namens Chalong Reawraeng hat mutmaßlich einen lokalen Beamten im Süden der Provinz Nonthaburi erschossen. Anschließend wählte er sich in einen YouTube-Livestream eines politischen Kommentators ein und gestand die Tat live vor laufender Kamera. Der Moderator, Anchalee Paireerak, reagierte schockiert, als Chalong ihr mitteilte, er habe Thongchai Yenprasert, den Präsidenten der Provinzverwaltungsorganisation, erschossen.
Die Umstände
Thongchai, ein pensionierter Polizeioberst, wurde am Hals getroffen und starb im Krankenhaus. Sein Fahrer wurde am Arm und an der Hand verletzt. Chalong behauptete, Thongchai habe ihn geschubst und nicht sprechen wollen. Als der Fahrer eine Waffe gezogen habe, habe er in Notwehr geschossen. Er bezeichnete Thongchai als "guten Freund" und sagte, er habe nicht vorgehabt, ihn zu töten.
Hintergrund
Der Vorfall ereignete sich nur drei Tage nach einem Schulamoklauf in Thailand, bei dem ein 14-Jähriger acht Menschen tötete. Die beiden Angriffe stehen in keinem Zusammenhang. Thailands Premierminister Anutin Charnvirakul ordnete nach dem Schulmassaker eine strengere Durchsetzung der Waffengesetze an. Dies umfasst schärfere Kontrollen zum Besitz, Tragen und Gebrauch von Schusswaffen. Die Forderung nach strengeren Waffenrichtlinien wird durch den aktuellen Fall weiter befeuert.
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