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Wirtschaft 02.03.2026, 17:34

Tilray übernimmt BrewDog: Verkauf kostet fast 500 Jobs und enttäuscht Crowdfunder

Tilray kauft BrewDog-Assets in UK und Irland für 33 Mio. Pfund und schließt 38 Bars mit 484 Jobverlusten.

Wichtige Fakten

  • Tilray kauft BrewDog-Assets in UK und Irland für 33 Mio. Pfund und schließt 38 Bars mit 484 Jobverlusten.
  • Über 200.000 Crowdfunder erhalten keine Entschädigung nach gescheiterter Börsenpläne und Wertverlust von 97%.
  • Gründer Watt und Dickie haben 2017 bereits 100 Mio. Pfund durch Aktienverkäufe verdient, dreimal so viel wie der jetzige Verkaufspreis.
  • Tilray plant separate Übernahme von US- und Australien-Assets innerhalb von 30 Tagen.
  • BrewDog erlitt 2025 einen Verlust von fast 37 Mio. Pfund und wurde aus 2.000 Pubs verdrängt.

Übernahme und Jobverluste

Die US-Firma Tilray hat die UK- und Irland-Assets des schottischen Brauers BrewDog für 33 Mio. Pfund erworben, wobei 38 Bars sofort schließen und 484 Arbeitsplätze wegfallen, während 733 Jobs erhalten bleiben. Der Verkauf erfolgte nach fünf Jahren Verlusten und Kontroversen um die Behandlung von Mitarbeitern, insbesondere unter Mitgründer James Watt.

Finanzielle Folgen und Crowdfunder-Enttäuschung

Mehr als 200.000 'Equity for Punks'-Investoren gehen leer aus, da BrewDog 97% seines Werts seit 2015 verloren hat, was auf expansive Fehlstrategien zurückgeführt wird. Die Gründer Watt und Dickie hatten bereits 2017 100 Mio. Pfund durch Aktienverkäufe verdient, während das Unternehmen letztes Jahr fast 37 Mio. Pfund Verlust machte und aus vielen Pubs verdrängt wurde.

Strategische Neuausrichtung

Tilray plant, BrewDog auf sein Kerngeschäft mit Craft-Bier zu fokussieren und separat US- und Australien-Assets zu übernehmen, um profitableres Wachstum zu erreichen, obwohl die Marke ihren 'Punk'-Status verloren hat.

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