Tödliche Lawine in Kalifornien: Klimakrise verschärft Schneedürre und Risiken
Wichtige Fakten
- • Acht Skifahrer starben, sechs wurden gerettet, einer fehlt in der Sierra Nevada.
- • Die Lawine ist die tödlichste in den USA seit 45 Jahren.
- • Schneedürre durch Klimakrise führte zu instabilen Schneeschichten.
- • Über 8.500 Temperaturrekorde im Westen der USA seit Dezember.
- • Experten: Schneefall als Regen verschärft Wasserknappheit und Lawinengefahr.
Zusammenfassung
In der Sierra Nevada in Nordkalifornien kam es zu einer verheerenden Lawine, bei der acht Skifahrer starben, sechs gerettet wurden und einer noch vermisst wird. Dies ist die tödlichste Lawine in den USA seit 45 Jahren. Die Gefahr war besonders hoch, da frischer Schnee auf eine verhärtete alte Schicht fiel und keine Bindung eingehen konnte, was zu einer instabilen „Sturmschicht“ führte.
Klimakrise und Schneedürre
Experten führen die Lawinengefahr auf eine anhaltende Schneedürre im Westen der USA zurück, die durch die Klimakrise verstärkt wird. Seit Dezember wurden über 8.500 tägliche Temperaturrekorde gebrochen, was zu weniger Schneefall und mehr Regen führt. Dieser Regen läuft schneller ab und reduziert die Schneedecke, was instabile Verhältnisse begünstigt. Obwohl die einzelne Lawine nicht direkt auf die Klimakrise zurückgeführt wird, tragen die wärmeren Temperaturen und extremen Wetterphänomene zu erhöhten Risiken bei.
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