Tödliche Lawinenunfälle in Europa und den USA fordern zahlreiche Opfer
Wichtige Fakten
- • In Österreich starben zwei Wintersportler in Tirol und der Steiermark durch Lawinen.
- • In Kalifornien wurden neun vermisste Skifahrer nach einem Lawinenunglück tot geborgen.
- • Die Lawinengefahr ist in vielen europäischen Wintersportregionen derzeit hoch.
- • In Slowenien waren Zehntausende Menschen ohne Strom nach Schneefällen.
- • Der Lawinenwarndienst Bayern warnt vor erheblicher Gefahr oberhalb 1.600 Meter.
Lawinenunfälle in Europa
In Österreich sind zwei Wintersportler durch Lawinen ums Leben gekommen. Ein 41-jähriger Österreicher wurde in Serfaus in Tirol abseits der Piste von einem Schneebrett erfasst und starb später im Krankenhaus. Ein 21-jähriger Slowake wurde in den Wölzer Tauern in der Steiermark verschüttet und starb unter den Schneemassen. Bereits am Freitag waren in Tirol vier Skifahrer bei Lawinenabgängen gestorben. Die Lawinengefahr bleibt in vielen europäischen Wintersportregionen hoch, auch in Bayern warnt der Lawinenwarndienst vor erheblicher Gefahr oberhalb von 1.600 Metern.
Tödlicher Lawinenabgang in Kalifornien
In Kalifornien wurden die Leichen aller neun vermissten Skifahrer geborgen, die bei einem Lawinenabgang in den Sierra Nevada nahe Lake Tahoe ums Leben kamen. Der Unglück ereignete sich während einer geführten Skitour, bei der sechs Personen überlebten. Die Opfer waren sechs Frauen und drei professionelle Guides aus verschiedenen Teilen der USA. Die Bergung gestaltete sich aufgrund schwieriger Wetter- und Schneebedingungen aufwendig, erforderte den Einsatz eines Black-Hawk-Helikopters und dauerte fünf Tage.
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