Erneut Pottwale an dänischer Küste gestrandet: Alle Tiere verendet
Wichtige Fakten
- • Sechs junge männliche Pottwale vor Fanø gestrandet und verendet.
- • Knochen zur Analyse an Universität Kopenhagen geschickt.
- • Dritter Strandungsfall in Dänemark innerhalb weniger Wochen.
- • Wanderung von Arktis in wärmere Gewässer als mögliche Ursache.
- • Letzte bekannte Strandung in Dänemark vor zehn Jahren.
Strandungsvorfälle
An der dänischen Küste sind erneut Pottwale gestrandet: Sechs junge männliche Tiere wurden vor der Insel Fanø entdeckt, von denen mindestens einer zunächst noch lebte. Alle Wale sind inzwischen verendet. Die Knochen sollen zur weiteren Analyse an die Universität Kopenhagen geschickt werden.
Häufung der Fälle
Dies ist bereits der dritte Strandungsvorfall dieser Art in Dänemark in diesem Jahr. Zuvor strandeten in Nordjütland und bei Esbjerg jeweils ein Pottwal. Vor den aktuellen Vorfällen war laut der Nachrichtenagentur Ritzau zuletzt vor zehn Jahren ein Pottwal in Dänemark gestrandet, was die jüngste Häufung ungewöhnlich erscheinen lässt.
Mögliche Ursachen
Laut der dänischen Umweltschutzbehörde wandern männliche Pottwale zu dieser Jahreszeit aus den kalten Gewässern der Arktis in wärmere Gebiete südlich von England. Dabei können sie sich verirren und in flachere Gewässer geraten, was zu Strandungen führt. Die genauen Gründe für die aktuelle Häufung sind noch unklar und werden untersucht.
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