Trump droht Iran mit Zerstörung ziviler Infrastruktur
Wichtige Fakten
- • Trump droht, bei Schiffsangriffen eine Brücke oder ein Kraftwerk in Iran zu zerstören.
- • Iranische Drohung, die Straße von Hormus dauerhaft zu kontrollieren.
- • US-Militär führt elfte Nacht in Folge Angriffe auf Iran durch.
- • Ölpreis steigt auf über 95 Dollar pro Barrel.
Neue Drohungen zwischen USA und Iran
US-Präsident Donald Trump hat erneut mit der Zerstörung ziviler Infrastruktur in Iran gedroht. In einer Mitteilung auf Truth Social erklärte er, die USA würden jedes Mal eine Brücke oder ein Kraftwerk bombardieren, wenn die iranischen Streitkräfte ein Schiff in der Straße von Hormus beschießen. Die Angriffe könnten auch Ziele in und um Teheran umfassen.
Konflikt eskaliert trotz Vermittlungsversuchen
Bereits in den vergangenen Tagen hatte Trump seine Rhetorik verschärft. Die USA bombardieren inzwischen die elfte Nacht in Folge iranische Ziele. Iranische Medien berichten von Angriffen auf die Insel Larak nahe der strategisch wichtigen Meerenge. Auch die Hauptstadt Teheran war von Luftabwehrmaßnahmen betroffen. Ein im Juni geschlossenes Memorandum of Understanding, das eine 60-tägige Verhandlungsphase vorsah, scheiterte, nachdem Iran auf Tanker feuerte.
Internationale Reaktionen und wirtschaftliche Folgen
Irans UN-Botschafter bezeichnete die US-Angriffe als Kriegsverbrechen. Vergeltungsangriffe Irans trafen auch Ziele in Golfstaaten wie Kuwait, Bahrain und Katar. UN-Generalsekretär António Guterres äußerte tiefe Besorgnis. Der Ölpreis stieg infolge der Eskalation erstmals seit Wochen wieder über 95 Dollar pro Barrel.
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